Aufbauend auf dieser Grundlage wird ein Qualitätsmanagement angestrebt, das die folgenden vier Eckpunkte umfasst:
1. Feedbackgestütztes Lernen
In der Schule werden mit geeigneten Verfahren und Instrumenten Feedbacks eingeholt, um Stärken und Schwächen des eigenen Handelns bewusst zu machen und um die pädagogische Praxis fortlaufend zu optimieren.
Das Feedback von Lernenden, die kollegiale Unterrichtshospitation, die Fallbesprechung in kollegialen Austauschgruppen oder die Arbeit in themenorientierten Lern-und Projektgruppen in so genannten PUQE-Gefässen kommen dabei zum Einsatz.
2. Datengestützte Schulevaluation
Die Schule ist besorgt, die Qualität des Unterrichts, der institutionellen Rahmenbedingungen und der unterstützenden Prozesse mit geeigneten Instrumenten und Verfahrensweisen regelmässig zu evaluieren und wirksame Massnahmen zur Qualittsentwicklung zu ergreifen.
3. Steuerung der Qualitätsprozesse durch die Schulleitung
Die Schulleitung spielt bei der Steuerung der Qualitätsprozesse eine zentrale Rolle. In der Schule muss ein Konzept vorliegen, in dem deutlich wird, wie die Schulleitung – zum Beispiel durch Mitarbeitergespräche – das Personal führt und mit den Stärken und Schwächen der Mitarbeitenden umgeht. Zudem braucht es ein definiertes Vorgehen für die Intervention bei gravierenden Qualitätsdefiziten. Massnahmenpläne bilden die Grundlage wesentlicher Entwicklungsarbeiten.
4. Externe Schulevaluation
Die Schule lässt das schuleigene Qualitätsmanagement sowie Ausschnitte aus der Schul- und Unterrichtsqualität extern überprüfen, verarbeitet die Ergebnisse und nutzt sie zur schrittweisen Optimierung.